Das Sprungbein wird in diesem Fall extrem rasch herumgeschleudert und im “Kniegelenk” zwischen dem voluminösen Schenkel und der schlanken Schiene bis zum Anschlag gestreckt. Damit nicht genug, verbiegt sich die Schiene dicht unterhalb des Gelenks um bis zu 40 Grad. Dabei wird ihr Chitinpanzer in diesem Bereich stark eingedellt.
Auf Basis ihrer Messungen schätzen die Foirscher, dass allein durch die Eindellung des Panzers fast 90 Prozent der überschüssigen mechanischen Energie abgeleitet und letztlich in Wärme umgewandelt wird. Zu dieser verblüffenden Effektivität trägt eine großzügige Verstärkung mit dem festen und zugleich elastischen Protein Resilin bei, fanden die Forscher heraus.
Anders als beim Auto, erholt sich diese Knautschzone aber wieder. Schon 24 Stunden nach einem Ausrutscher hat sie ihre alte Stärke wiedererlangt.





