Das XXL-Wandfoto über dem Schreibtisch von Angela Stöger-Horwath zeigt einen Elefanten mit weit aufgestellten Ohren – und ist quasi ein Sinnbild für das ambitionierte Projekt der Verhaltensbiologin. Hier, im Wiener Institut für Schallforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, hütet Stöger-Horwath Tausende Sound-Dateien mit Lauten von hunderten Afrikanischen Savannen-Elefanten, fein säuberlich katalogisiert nach Herkunft, Alter, Geschlecht und Rangordnungsplatz der Tiere. Mit diesem Material will die Forscherin eines nicht allzu fernen Tages die Sprache der Elefanten entschlüsseln – nicht mehr, aber auch nicht weniger.





