Mobile Farmschulen in Uganda: Die Hoffnung wächst - wissenschaft.de | natur
natur PlusErde & Umwelt
Mobile Farmschulen in Uganda: Die Hoffnung wächst
Dank mobiler Landwirtschaftsschulen lernen junge Uganderinnen und Ugander, ihr Land nachhaltig zu bewirtschaften, sich selbst zu versorgen und ein Einkommen zu erwirtschaften. Bildung ersetzt Hoffnungslosigkeit – und verwandelt Subsistenzbauern in erfolgreiche Landwirtinnen und -wirte mit Zukunft.
Sie haben noch 2 von 3 kostenlosen Artikeln übrig1/3
Text: Patrick Witte, Fotos: Sascha Montag
Sogar die Diebe des Dorfes freut der Erfolg von Janepher Namukaya. Mit langen, dunklen Fingern, fast zärtlich, streicht sie über die noch hellroten Beeren eines Kaffeestrauchs; ihr Blick verliert sich im dichten Grün der Plantage. Seit zwei Jahren besitzt Namukaya nicht mehr nur ein einfaches Stück Land, sondern richtige Äcker. Insgesamt hat sie über einen Hektar, den sie selbst und größtenteils allein planvoll bestellt. In geraden Linien und regelmäßigen Abständen reihen sich Pflanze an Pflanze, hier in Kabira, einem Dorf im zentralen Flachland von Uganda.
Unter Namukayas Plastiksandalen raschelt Stroh. Sie hat es zur Abdeckung um den Stamm der Kaffeesträucher gelegt. So schützt Namukaya den Boden vor Austrocknung, vor der Sonne, die auch heute wie an allen anderen Tagen der Trockenzeit ohne Unterlass die Felder und Böden aufheizt. Dennoch wiegen sich tiefgrüne Kaffeepflanzen im Wind, wachsen und gedeihen Auberginen, Tomaten oder Spinat, in Mengen und Größen, die sich Namukaya nicht vorstellen konnte, bevor sie zur Schule ging.
Über gestohlene Auberginen oder Salat lächelt sie noch, über gestohlene Kaffeepflanzen nicht. Dennoch bleibt unklar, ob in ihrer verärgerten Stimme nicht doch auch etwas Stolz mitschwingt – über ihren Erfolg, über ihre Rettung. „Ohne die Mobile Farmschule wäre ich in meinem Leben nicht vorangekommen“, sagt sie. „Mir fehlte einfach das Wissen.“
Kabira, das kleine Heimatdorf von Namukaya mit ein paar Hundert Seelen, liegt etwa 200 Kilometer westlich des riesigen Victoriasees, der die Bewohner in der nahen Umgebung mit Nilbarsch, Tilapia und Silberfisch versorgt. Hier im Flachland, im Bezirk Masaka, sollten die Böden die Versorgung übernehmen. Fast 80 Prozent der Bevölkerung Ugandas leben von Landwirtschaft, was meist bedeutet: Subsistenzwirtschaft für den Eigenbedarf auf Parzellen hinter einfachen Häusern aus Ziegel oder Lehm – zu klein, um reich zu werden, aber groß genug, um eine Familie zu ernähren. Eigentlich. Doch die Böden Masakas sind ausgelaugt. Und vor allem: Vielen Menschen hier fehlt das Wissen, wie Felder bestellt werden müssen, um unter solchen Bedingungen noch gute Ernten einzufahren. Doch es gibt eine Chance – wenn eine der Mobile Farmschulen der NGO Kitovu Mobile ihren Weg zu ihnen findet.
Der große Zerstörer: Aids
Zeitsprung. Über 40 Jahre ist es her, dass eine der tödlichsten Krankheiten begann, sich durch die Welt zu fressen, unaufhaltsam wie ein Geschwür: Aids. Auch durch Uganda, auch durch Masaka. Ohne Medikamente, ohne Therapie, ohne Chance auf Heilung waren die Infizierten dem Tod geweiht. Das Virus brachte nicht nur Trauer, sondern zerstörte Familien, ganze Dorfgemeinschaften. Tausende Männer und Frauen starben, Kinder wurden zu Waisen. Die Hinterbliebenen in Masaka erbten zwar meist ein Stück Land, viele waren aber zu alt, zu schwach oder noch zu jung, um von ihrem Erbe leben zu können. Aber vor allem zu ahnungslos.
Mehr aus Erde & Umwelt
Weitere aktuelle Artikel aus der Rubrik Erde & Umwelt.
Der Mensch war nicht immer schlecht für die Artenvielfalt – im Gegenteil
17. Juli 2026
Die Landwirtschaft gilt heute als Bedrohung für die Artenvielfalt. Doch das war nicht immer so. Jahrtausendelang hat der Mensch die Pflanzenvielfalt dadurch…
Erde & Umwelt
Überlebenstrick der Braunbären steckt im Kiefer
10. Juli 2026
Braunbären haben als echte Anpassungskünstler mehrere Eiszeiten überlebt. Eine 3D-Analyse zeigt nun den Grund dafür - er steckt im Unterkiefer.
Ein Feld ertragreich zu bestellen, war besonders für die Kleinsten nicht möglich, wenn Vater, Mutter oder beide verstorben waren. Bald fehlte Geld, die Kinder konnten nicht mehr zur Schule gehen. 1987 gründeten Nonnen der Ordensgemeinschaft „Medizinische Missionare Marias“ die NGO Kitovu Mobile, um durch Aufklärung, Tests und Pflege die Folgen der Plage abzumildern. Und seit 1998 auch, um mit dem Programm der mobilen Schulen besonders den Waisen der Epidemie, aber auch anderen jungen Menschen zu helfen. Finanziell unterstützt werden sie von der Kindernothilfe.
Seitdem zieht die Schule durch den Distrikt Masaka, brachte bis heute über 4.000 einstmaligen Schulabbrecherinnen und -abbrechern Wissen und neue Hoffnung. Aufklärung und Medikamente haben die Infektionsrate von ehemals 30 Prozent auf 11 Prozent sinken lassen; damit ist der Distrikt immer noch eine der am stärksten von HIV betroffenen Regionen von ganz Uganda, doch es geht voran.
Drei Jahre lang bleibt eine Schule in einem Dorf und unterrichtet Jugendliche und junge Erwachsene in Landwirtschaft. Damit ausgedörrte Felder wieder genug abwerfen. Damit die Schulabbrecher genug Geld verdienen. Damit eine junge, fast verlorene Generation sich ein Leben aufbauen kann. Nach den drei Jahren zieht die Schule weiter – wenn auch oft nur in ein benachbartes Dorf. Im nächsten Jahr ist auch für Janepher Namukaya die Unterstützung durch die Schule vorbei, dann muss sie auf eigenen Beinen stehen.
Subsistenzwirtschaft
Weit entfernt von der asphaltierten Hauptstraße, dort, wo Staubpisten erst in Feldwege, dann in rostrote Pfade zwischen Bananenstauden übergehen, liegt ihr Grundstück. Es ist hier eine Welt aus Holzkohleöfen, ohne Wasser- oder Stromanschluss. Janepher Namukaya lebt mit ihrer Familie in einem Haus aus Backstein und Wellblech. Ihre drei Kinder haben je ein eigenes Zimmer, im kleinen Holzgatter hinter ihrem Heim grunzen glücklich zwei Schweine. Auf einer roten, ausgebreiteten Plane trocknen im Hof Maiskolben und Maniok, aus weißen Plastiksäcken strecken Spinat und Kohl ihre saftigen Blätter in die Höhe. Im Boden der akkurat abgesteckten Beete stecken kopfüber Plastikflaschen gefüllt mit Wasser. Dahinter die Felder anderer Familienmitglieder. Nahezu jeder Winkel des Hofes wird zum Anbau von Gemüse genutzt, der sandige Boden wirkt penibel gefegt, Hähne schreien, Schmetterlinge taumeln durch die warme Luft.
Namukaya schreitet durch ihr Reich der Fülle. Zwischen ihren Feldern liegt auch ein Acker von Angehörigen ihres Ehemanns. Die Szene wirkt wie ein Vorher-Nachher-Bild: Hier halten verkrüppelte, kniehohe Maispflanzen schief und schwächlich ihren gelblichen Stängel knapp über dem Boden. Daneben erstrahlt Namukayas Werk. Tiefgrün, kräftig und doppelt so groß sind ihre Maispflanzen, obwohl sie keine zehn Meter entfernt stehen. „Früher grub auch ich nur Löcher in die Erde, legte Samen rein und goss die Pflanzen“, sagt sie und zeigt auf den kümmerlichen Ertrag des Nachbarfeldes. „Ohne Dünger, ohne Pflanzenschutz.“
Sie kannte es nicht anders, das mittlere Kind ihrer Eltern, sieben Geschwister, Lieblingstochter ihres Vaters, der im letzten Jahr ihrer Grundschulzeit an Krebs verstarb. Danach ging es bergab, erinnert sich Namukaya.
Während ihre Freundinnen und Freunde weiter zum Unterricht gehen konnten, wurde aus dem Kind mit guten Noten eine Schulabbrecherin, die sich um Geschwister, Haus und Garten kümmern musste, während die Mutter versuchte, Geld in der Stadt zu verdienen. „Ich hatte keine Ahnung von den ganzen Dingen, vor allem nicht von Landwirtschaft. Ich war noch ein Kind“, sagt Namukaya. Sie heiratete früh, gerade einmal 16 war sie, zog in das Heim ihres Mannes und sah ihre Zukunft als Hausfrau bereits vor sich. Ein Lebensweg wie in Stein gehauen.
Mobile Farmschule
Dann hörte sie, wie der Vorsteher ihres Dorfes von Tür zu Tür zog, gezielt Jugendliche ansprach, die die Schule abgebrochen hatten. Eine NGO, hieß es, wolle Unterricht in Landwirtschaft anbieten. Kostenlos. Für drei Jahre. Und Namukaya merkte, dass nach langer Zeit etwas zu ihr zurückkam: Hoffnung. „Ich dachte, diese Schule könnte gut für mich sein, dass ich etwas lernen könnte, um mich und meine Familie voranzubringen. Obwohl ich nicht wusste, was in der Schule genau passiert.“
Vor ihrer Zeit in der Mobile Farmschule hatte Namukaya: nichts. Heute nutzt Namukaya ihre Ernte nicht nur für sich, sondern verkauft an Nachbarn und auf dem Dorfmarkt. Zusammen mit dem Verdienst ihres Ehemannes Ronald aus einer Arbeit als Lehmziegelbrenner spart die Familie sogar jede Woche 13.000 Schilling, umgerechnet über drei Euro, und kann reinvestieren, besseres Saatgut kaufen, sogar neues Land.
Theorie und Praxis für nachhaltigen Erfolg
„Unsere Schüler sind ungeduldig“, sagt Joseph Lubwama, „junge Leute, die schnell Erfolg sehen wollen.“ Der Ausbilder wartet auf das Ende des Theorieunterrichts, der im katholischen Gemeindehaus von Njala stattfindet. Ein Versammlungsraum mit löchrigem Zementboden, vergitterten Fenstern und viel Platz. 15 Minuten Fußweg von Namukayas Farm entfernt, wird hier normalerweise das Wort Gottes verkündet. Doch an drei Tagen der Woche lernen 30 Schüler ganz irdische Dinge. Vier Reihen weiße Plastikstühle, Frontalunterricht, Blick zur grau angelaufenen Wand, vor der ein Lehrer von Kitovu Mobile die Erntezyklen von Zwiebeln oder Salat erklärt.
Die Schüler sind zwischen 15 und 24 Jahre alt. Junge Frauen wie Namukaya und junge Männer wie Mike Kiweewa, der nicht nur allein seine Felder bestellt, sondern dazu seine Großmutter pflegt. Ihnen gemeinsam ist: Sie haben Elternteile verloren, länger als zwei Jahre keine Schule mehr besucht, aber einen Zugang zu einem eigenen Stück Land – so die Hauptkriterien der NGO, um an der mobilen Schule angenommen zu werden. Nun bekommen sie ihre zweite Chance. Ausgewaschene Kleider reihen sich an Fußballtrikots, Flipflops an ausgetretene Plastiksandalen, die Bücher balancieren wacklig auf den Knien statt auf Pulten. Dafür sind die Blicke fest auf den Lehrer geheftet.
Nach der Theorie übernimmt Lubwama. Er ist studierter Landwirt, besitzt eine eigene Farm und zeigt in der Praxis, wie auf engem Raum möglichst viele Pflanzen angebaut werden können. Er erklärt, wie die Wasserversorgung sichergestellt werden kann oder Dünger aus Tierdung hergestellt wird. Gearbeitet wird mit Hacken. Das Land der meisten Bewohner ist für Pflüge zu klein, von Traktoren wagt man hier nicht einmal zu träumen.
„Wir haben vor allem zwei Aspekte im Blick“, sagt Lubwama. „Unsere Schüler sollen sich selbst ernähren können und Geld verdienen. Und das Land soll nachhaltig bestellt werden.“ Nicht nur, um die Böden zu schützen. Sondern auch, weil die Methoden und Materialien kostengünstiger und leicht zu beschaffen sind. Lubwama deutet auf zusammengezimmerte Holzgerüste – Hochbeete, auf denen übereinander Setzlinge gepflanzt werden –, und auf Reissäcke aus Kunststoff, mit Erde befüllt, in denen Gurkenkraut und Kohl sprießen. Er erklärt den Schülerinnen und Schülern, dass mit Wasser gefüllte Plastikflaschen, kopfüber in den Boden gerammt, eine einfache, aber zuverlässige Bewässerung garantieren und nebenbei die Umwelt von Plastikmüll entlasten.
„Fast alle haben zu Beginn zwar etwas Ahnung, wie Land bestellt wird“, sagt Lubwama. „Aber sie haben kein Wissen.“ Das bekommen sie erst in der Schule. In den drei Jahren formt die Schule Anfänger zu Profis der Landwirtschaft. Bäuerinnen und Bauern, die planvoll anbauen, die Businesspläne erstellen, die ihre Produkte mit Gewinn verkaufen. Und die die Ressourcen nutzen, die verfügbar sind. Doch vor allem beginnt die Schule mit etwas anderem: Erwartungsmanagement.
Hilfe zur Selbsthilfe
„Wir sagen unseren Schülern deutlich: Wir helfen euch. Aber ihr müsst euch auch selber unterstützen“, sagt Lubwama. Von einem Lebensstil, der überwiegend aus Bars und Bier bestehe, müssten sie Abstand nehmen. Auch Aufklärung über HIV gibt es hier.
Es gehe um ein neues Mindset. Darum, dass Veränderungen möglich und langfristige Ergebnisse besser als schnelle Erfolge seien. Nicht jeder muss gleich ein Großbauer werden, sagt Lubwama. Aber wer die Schule abschließe, könne sich und seine Familie selbst versorgen und der Armut entfliehen. Mindestens.
Wissen multiplizieren
Die Idee der Schule reicht noch weiter, erklärt Lubwama: „Die Schüler sollen eigenen Ehrgeiz entwickeln. Und zu einem Tutor in ihrer Nachbarschaft werden, ihr Wissen teilen, damit auch die anderen Bewohner profitieren können.“ Wie Schülerinnen und Schüler, Absolventinnen und Absolventen ihre Fähigkeiten an ihre Communities weitergeben, zeigt sich in der „Mobile Young Farmers Group“, grob übersetzt mit „mobile Gruppe junger Farmer“, die aus acht Schülerinnen und Schülern des Abschlussjahres der Mobile Farmschule, sowie aus einer Absolventin oder einem Absolventen eines früheren Jahrgangs aus einem Nachbardorf besteht.
Die Gruppe vor Ort verwandelte den brachliegenden Hinterhof eines Kirchenmitglieds in eine Mischung aus Werkstatt und Praxistest, Messestand und Verkaufsgelände. Fast alle Unterrichtsinhalte – ob Pflanzenanbau, Tiernahrung, Pestizide oder Düngemittel – kommen auf dem weitläufigen Gelände zur Anwendung. Und vor allem: in den Verkauf.
Namukaya hat an diesem frühen Morgen bereits Brennholz gesammelt, nun rührt sie mit einem Stock über einer offenen Feuerstelle in einem großen, zerbeulten Blechbottich. Sobald das Wasser kocht, kommt nach und nach ein kniehoher Berg aus grauer Asche in den Topf, dazu Seife, und so steht den Schülern nach dem Abkühlen literweise Pestizid zur Verfügung. Preiswert und biologisch. Selbst gezüchtete Fliegenlarven werden zu Proteintierfutter und Dünger verarbeitet. Auch Pflanzenschutzmittel wird aus dem hergestellt, was auf der Testfarm zu finden ist: Blätter der Jackfruit- und Papayabäume landen in Wasser und werden gerührt, bis die Bitterstoffe des Laubs ins Wasser übergegangen sind, dazu kommen Chilischoten. Die daraus entstehende Flüssigkeit wird auf die Kaffee- wie Bananenpflanzen gespritzt und schützt sie vor den meisten Schädlingen.
Einfache Mittel. Aber überzeugend. So sehr, dass längst andere Bewohnerinnen und Bewohner aus Kabira zu der Gruppe fahren, um die Bioprodukte für den eigenen Gebrauch zu kaufen. Und so nebenbei etwas über die Fähigkeiten der jungen Schülerinnen und Schüler zu erfahren. Projekte wie die Young Farmers gleichen so einem praxisorientierten Abschlussjahr. Hier lernen die Schülerinnen und Schüler von den Absolventen den Feinschliff, erproben ihre Lektionen, verbreiten das Wissen der Schule. Und die Verkaufserlöse ihrer Produkte werden entweder reinvestiert oder dienen als Möglichkeit, einen Mikrokredit zu vergeben, zum Beispiel, um Land für eine eigene Farm zu kaufen. Und aus Subsistenzbauern werden Landwirtinnen und -wirte mit Geschäftssinn.
Auch Namukaya hat die bloße Eigenversorgung längst hinter sich gelassen. Sie schaut nicht mehr allein darauf, den Teller füllen zu können. Sie ist bei Eigenverantwortung angekommen, ihr Blick umfasst auch Wirtschaftlichkeit und Produktivität. Auch sie sammelt Wasserflaschen, um sich einen täglichen 30-minütigen Fußmarsch zum nächsten Brunnen zu ersparen. Ihren Dünger aus Schweinedung und Wasser vermengt sie selbst in einer Wassertonne, kostenfrei; ihre Pestizide bestehen aus aufgekochter Asche, Seife und Chili. Alles biologisch, alles leicht zu sammeln und anzuwenden. Aber mit großartigen Ergebnissen.
Die Grenzen ihres Erfolges ergeben sich aus den Grenzen ihrer Kraft und ihrer Zeit. Namukaya bestellt ihre Felder allein, ab und an hilft ihr Ehemann, zur Ernte unterstützen sich die aktuellen und ehemaligen Schülerinnen und Schüler gegenseitig. Die Bewirtschaftung einer Farm in der jetzigen Größe sei noch allein zu schaffen. Doch mehr Land braucht Unterstützung. Hilfskräfte. Und vor allem ein reguläres Bewässerungssystem. Bislang gleichen diese Überlegungen wirtschaftlichen Träumen. Doch Namukaya ist sich sicher: „Mein Weg endet hier nicht, ich werde weiter hart arbeiten.“ Denn auch wenn ab und an ein paar Salatköpfe oder sogar Kaffeesträucher fehlen sollten, eine Sache wird ihr niemand stehlen können: ihr Wissen.
natur PlusErde & Umwelt
Die Amphibienarche
9. Juli 2026
In einer Amphibienstation im Kreis Höxter (NRW) werden Kröten, Unken und Frösche gezüchtet. Die bedrohten Arten sollen in renaturierten Flusslandschaften neue…
Erde & Umwelt
Aus Alt mach Neu: Retrofitting macht Dieselbusse zu E-Bussen
8. Juli 2026
Die Verkehrswende ist eine Voraussetzung für die Klimaneutralität. Eine Studie zeigt, wie Dieselbusse klimafreundlich auf Elektroantrieb umgerüstet werden…