Text: Peter Laufmann
Die berühmte Primatenforscherin Jane Goodall ist Anfang Oktober 2025 gestorben. Sie wurde 91 Jahre alt. Mit ihr ist eine Stimme gegangen, die für die Natur gesprochen hat. Ihr Tod steht wie ein Ausrufezeichen auf dem desolaten Zustand des Planeten im Jahr 2025: mehr Krieg, Hunger und Zerstörung denn je. Die Folgen der Klimakrise sind nicht mehr zu übersehen – werden es jedoch gefühlt von der Politik. Oder gleich ganz als Humbug dargestellt. Es sind Politiker an der Macht, die medienwirksam lügen, betrügen und wenig von Natur- und Umweltschutz halten und noch weniger dafür tun.
Es gäbe für den Naturfreund also genug Grund, dem Alkohol zu verfallen, ins Private abzutauchen und zu verzweifeln. Aber auch wer den Zustand der Erde im Allgemeinen und den Tod Jane Goodalls im Speziellen beklagt, sollte sich immer wieder den Begriff Hoffnung vor Augen führen. Denn der war Goodalls Credo. Dafür stand sie ein, das hat sie immer wieder verteidigt und vorgelebt.
Jane Goodalls Botschaft der Hoffnung stützt sich auf vier Säulen:
Zeit ihres Lebens hat Goodall immer wieder betont, dass jeder Einzelne einen Unterschied machen kann und wie wichtig es ist, aktiv zu werden. Sei es durch kleine, tägliche Handlungen oder durch das persönliche Eintreten für den Umweltschutz.
Und darum geht es: im Alltag nicht aufzugeben und gerade nicht zu denken „alles egal“. Und wenn man einmal genau hinguckt, dann liegen neben den ganzen schlechten Nachrichten auch solche, die Mut machen und Hoffnung nähren. Schauen wir uns das Jahr einmal an.
Wie steht es um die Hoffnung? Wo sind Beispiele für die vier Säulen?
Viele negative Entwicklungen
Die Säule des menschlichen Intellekts zu sehen, kann dieses Jahr besonders schwerfallen. In Amerika, und nicht nur dort, sitzt ein Präsident, der Intellekt scheut wie der Teufel das Weihwasser. Und dem bekennendermaßen etwa der Klimawandel schlichtweg egal ist.
Damit einher gehen die schlechten Nachrichten es Jahres. Beispielsweise vom weiter steigenden CO₂-Anteil in der Atmosphäre. Aktuell sind es 425 Parts per Million, Mitte des 19. Jahrhunderts waren es noch 280. Das verändert unser Klima massiv. Ein Gesicht bekommt der Klimawandel durch Extremwetter und daraus folgende Katastrophen. Wie die Feuer in Los Angeles im Januar 2025. Sie haben die höchsten Waldbrandschäden aller Zeiten verursacht.





