Bisher dachte man, allein das genaue Hinhören würde beim Training helfen, indem das Gehörte mit den selbst erzeugten Lauten abgeglichen wird. Doch das Gehirn unterstützt Lernende zusätzlich auf eine besondere Weise: Es sensibilisiert Lernende für winzige Unterschiede in der Aussprache von Worten. Das heißt, man kann beim Lernen einer Sprache akustisch die Fremdsprache besser verstehen, als wenn man die Sprache nicht erlernt, haben jetzt Experten der McGill University herausgefunden. Diese Erkenntnis könnte dabei helfen, in Zukunft Menschen mit einer Sprachstörung besser zu therapieren.