von ROLF HEßBRÜGGE
Kurz vor dem Unglück hatte das Cockpit „Vogelschlag“ gemeldet – die Kollision des Flugzeugs mit einem Vogel oder mehreren davon. Die Folgen eines solchen Zusammenstoßes können tödlich sein – nicht nur für die Tiere, wie sich am 29. Dezember 2024 zeigte: Die betroffene Boeing 737–800 der Fluggesellschaft Jeju Air geriet beim Landeversuch in der südkoreanischen Stadt Muan von der Piste ab, das Fahrwerk war nicht rechtzeitig ausgefahren worden. Die Maschine prallte daraufhin gegen eine Begrenzung aus Beton und ging in Flammen auf. Nur zwei Insassen überlebten. In beiden Triebwerken fanden sich DNA-Spuren von Gluck-Enten. Vermutlich hatte die Kollision mit den Tieren auch das Fahrwerk beschädigt.





