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Steinbruch erleben: Die Natur findet einen Weg
Wer mit dem Zug nach Lengerich bei Osnabrück fährt, kann sie nicht übersehen: Die riesige Industrieanlage, die nur ein paar Hundert Meter vom Bahnhof entfernt liegt: große Silos, Förderbänder, Brennöfen, Schornsteine und Hallen, die die umliegende Wohnbebauung weit überragen. Sie stehen am Rande eines Steinbruchs der Firma Dyckerhoff, in dem seit mehr als 150 Jahren Kalkstein abgebaut wird.
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Text: Ralf Stork
Wer mit dem Zug nach Lengerich bei Osnabrück fährt, kann sie nicht übersehen: Die riesige Industrieanlage, die nur ein paar Hundert Meter vom Bahnhof entfernt liegt: große Silos, Förderbänder, Brennöfen, Schornsteine und Hallen, die die umliegende Wohnbebauung weit überragen. Sie stehen am Rande eines Steinbruchs der Firma Dyckerhoff, in dem seit mehr als 150 Jahren Kalkstein abgebaut wird.
Das Gestein wird dazu aus der Felswand gesprengt. Radlader und große Muldenkipper, die bis zu 100 Tonnen Ladung transportieren können, bringen die Brocken dann zum sogenannten Brecher, wo die Steine zerkleinert werden. Der Stein wird später zu feinem Zementstaub weiterverarbeitet, jährlich etwa eine Million Tonnen davon. Das sind rund fünf Prozent der Gesamtproduktion in Deutschland. Wer die riesigen Anlagen sieht und die weiten, vegetationsfreien Flächen dahinter, der ahnt, dass der Abbau für die Natur einen gewaltigen Eingriff bedeutet. Häufige Sprengungen, ständiges Befahren mit großen Maschinen – eigentlich naheliegend, dass sich bei solch massiven Eingriffen kaum etwas entfalten kann. Ganz abgesehen davon, dass bei der Zementproduktion große Mengen an klimaschädlichem CO2 freigesetzt werden.
Leben im Extremen
Und doch finden sich in Steinbrüchen, Sandgruben und anderen Abbaustätten überraschend viele seltene und streng geschützte Arten, erzählt Katharina Schwesig, die als Landschaftsökologin an der Universität Münster arbeitet. Sogar dort, wo nichts weiter zu sein scheint als Geröll, Kies oder große Pfützen, aus denen ein paar verloren wirkende grüne Stängel ragen. „Da hinten,“ sagt Schwesig und zeigt auf einen Teil der Schuttfläche, die kein bisschen einladender aussieht als der ganze große Rest, „da brütet ein Flussregenpfeifer-Paar.“ Die Expertin ist Mitautorin des Handbuchs „Biodiversität in Gewinnungsstätten. Management und Monitoring der Artenvielfalt“, ein echtes Gemeinschaftswerk von Wissenschaftlern, Naturschützern und Betreibern von Steinbrüchen, Sandgruben und Gipstagebauen, die ihre Flächen zu Forschungszwecken zur Verfügung gestellt haben. Die Abhandlung soll dabei helfen, mehr Naturschutzmaßnahmen in Rohstoffbetrieben umsetzen zu können.
Schwesig reicht ihr Fernglas weiter, hilft noch einmal bei der Feinjustierung. Und tatsächlich: Mit bloßem Auge nicht zu sehen, halb verdeckt von einem Kalksteinbrocken, sitzt in einiger Entfernung ein kleiner Vogel mit gelben Beinen, goldenen Augen und auffälligen schwarzen Streifen an Kopf und Brust, die sich von seiner ansonsten weißen Unterseite abheben. Wie der Name verrät, findet man Flussregenpfeifer eigentlich an Gewässern. Dort brüten sie bevorzugt auf den Sand- und Kiesflächen, die ein mäandrierender Fluss bildet. Weil die meisten fließenden Gewässer aber begradigt und eingedeicht sind und sich keine Mäander mehr bilden können, gibt es immer weniger solcher Ufer und die Vögel, die mittlerweile auf der Vorwarnliste der Roten Liste stehen, weichen auf Sekundärlebensräume wie diesen Steinbruch aus.
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Auch andere charakteristische Vogelarten haben Abbaustätten für sich entdeckt, berichtet Schwesig. Uhus nisten in Felsnischen oder Überhängen, die wie hier in Lengerich bei Sprengungen entstehen. Uferschwalben kommen in der nur wenige Kilometer entfernten Sandgrube der Firma Dyckerhoff vor. Sie nisten in Bruthöhlen, die sie in abgestochene senkrechte Sandwände gegraben haben. Bienenfresser – wärmeliebende Vögel mit einem faszinierend bunten Federkleid – sind an diesem Standort zwar noch nicht heimisch, brüten aber grundsätzlich gerne in Sandgruben. Genau wie die Uferschwalben nutzen sie frische Abbruchkanten als sekundären Lebensraum.
Renaturierung und Kompensation
Auf einer der Flächen im Steinbruch ist die Natur schon ein Stück nachgewachsen: Unter den Schuhen knirschen zwar kleine und größere Kalksteinbrocken, dazwischen hat sich aber eine schüttere, gleichzeitig ziemlich flächendeckende Vegetation gebildet. So wachsen hier viele auf den ersten Blick unscheinbare braune oder blassgrüne Pflanzen. An einigen Stellen ragen sogar Büsche und Bäume aus der ansonsten eher kargen Landschaft.
Eine Abbaugenehmigung liege zwar vor, doch „das hier ist ein Teil des Steinbruchs, der seit rund 20 Jahren nicht mehr bearbeitet worden ist“, sagt Markus Hehmann, der bei Dyckerhoff als Biologe arbeitet und für die Renaturierungs- und Kompensationsmaßnahmen zuständig ist. Sobald hier Steine gefördert werden, muss das Unternehmen dies an anderer Stelle wieder kompensieren. Schon als in den 90ern eine Erweiterung der Abbaufläche um 30 Hektar genehmigt wurde, hat Hehmann die damit verbundenen Vorgaben umgesetzt. „Als Ausgleich für jeden Hektar zusätzlicher Steinbruchfläche mussten drei Hektar Fläche bewaldet werden – zusammen also 90 Hektar.“ Hinzu kamen 30 Hektar, auf denen Naturschutzmaßnahmen umgesetzt wurden. Viel Arbeit für den Biologen.
Genauso lange besteht die intensive Kooperation zwischen Abbauunternehmen, Naturschützern und Wissenschaftlern im nordrhein-westfälischen Lengerich. Damals entstanden die Vereine „Arbeitsgemeinschaft Naturschutz im Tecklenburger Land“ und „Interessengemeinschaft Teutoburger Wald“, die sich für die Pflege wertvoller Flächen einsetzen. Die Arbeitsgemeinschaft unterhält eine 400-köpfige Schafherde, die zum Teil von Dyckerhoff finanziert wird. Als freiwillige Naturschutzmaßnahme lässt Dyckerhoff die Schafe auch die 20 Jahre alte Brache im Steinbruch beweiden, damit die seltenen, aber wertvollen Kalkmagerrasen bestehen bleiben. Auch auf vielen kleinen ehemaligen Abbauflächen außerhalb des Betriebs erhält die Herde die wertvollen Ökosysteme und den offenen Charakter der Landschaft.
Seltene Bewohner
Weil der in Landwirtschaft und Industrie eingesetzte Stickstoff fast überall die Böden überdüngt, werden solche vegetationsarmen mageren Standorte für seltene Arten immer wichtiger. Markus Hehmann weist bei der Exkursion gleich mehrfach darauf hin, bitte möglichst keine Rote Liste-Pflanze zu zertrampeln. Gar nicht so einfach, sie sind fast überall: In den feuchteren Bereichen wächst zum Beispiel die Schuppenfrüchtige Gelb-Segge. Die unscheinbare Pflanze war ursprünglich in Mooren beheimatet. Weil davon aber immer mehr trockengelegt werden, wird sie mittlerweile als gefährdet geführt. Und weicht auf Standorte wie diesen aus. Genauso wie das Gemeine Fettkraut, dessen fleischige Blätter dicht am Boden liegen und die Farbe von Kopfsalat haben. Sie sind mit einem klebrigen Sekret benetzt, an dem kleinere Insekten hängen bleiben und anschließend von der Pflanze verdaut werden. Die hier ebenfalls ansässigen Arten Bayerischer Löwenzahn, Igelschlauch und die Wenigblütige Sumpfsimse sind nach Roter Liste sogar stark gefährdet. In den trockeneren Bereichen finden sich weitere gefährdete oder nach dem Naturschutzgesetz besonders geschützte Pflanzen wie Bienen-Ragwurz, Gewöhnliches Kreuzblümchen, Großes Zweiblatt und Müllers Waldhyazinthe.
Doch auch Tiere profitieren von der offenen Landschaft: Ein Neuntöter-Weibchen fliegt vorbei, der Gesang eines Schwarzkehlchens ist zu hören. In den mit Büschen bewachsenen Bereichen singt ein Baumpieper. Selbst Amphibien laichen in den temporären nährstoffarmen Flachgewässern. In Lengerich leben beispielsweise gefährdete Kammmolche, in anderen Abbaustätten auch seltene Wechselkröten, Kreuzkröten, Geburtshelferkröten und Gelbbauchunken. Auch ein paar Libellen zeigen sich – ziemlich schlank und blau schillernd – wahrscheinlich Exemplare der Gemeinen Becherjungfer. Auch die besonders geschützte Kleine Pechlibelle kommt in diesem Bereich des Steinbruchs vor. Sobald wenigstens ein paar Stängel gewachsen sind, werden die größeren Pfützen von den archaischen Insekten angenommen. Mehr braucht es manchmal nicht für einen geeigneten Lebensraum.
Abbaustätten als Refugium
In den zwölf Abbaustätten, die Schwesig im Zuge ihrer Arbeit am Handbuch besucht hat, wurden mehr als 2.000 verschiedene Arten wie diese gefunden. 180 davon stehen auf der Roten Liste. Einige Gruppen sind besonders stark vertreten: 49 verschiedene Tagfalter wurden nachgewiesen. Das sind 27 Prozent der in Deutschland vorkommenden Arten. Bei den Heuschrecken (37 Prozent), Libellen (43 Prozent) und Amphibien (62 Prozent) liegt der Anteil sogar noch höher. Das unterstreicht den hohen Naturschutzwert, den Abbauflächen haben können.
„Für einige Unternehmen war es das erste Mal, dass eine Bestandsaufnahme der Artenvielfalt durchgeführt wurde“, sagt Schwesig. Eine genauere Untersuchung in anderen Steinbrüchen und Sandgruben würde mit Sicherheit eine Vielzahl weiterer seltener und bedrohter Arten zutage fördern. Das Handbuch soll schwerpunktmäßig Wege aufzeigen, wie Artenschutz und Monitoring in den Unternehmen etabliert werden können, ohne den Betriebsablauf zu gefährden.
In Lengerich ist das relativ einfach. Dyckerhoff ist als Unternehmen so groß, dass es mit Markus Hehmann einen eigenen Biologen beschäftigen kann, der als Fachmann einen geschulten Blick für seltene Arten hat. Auch die Fläche des Steinbruchs ist mit über 100 Hektar so groß, dass sich störungsfreie Areale fast von selbst bilden. Hier kann sich die Natur frei entfalten. Außerdem besteht eine lang etablierte, vertrauensvolle Kooperation zwischen Unternehmen und Naturschützern.
Umsetzung und Rahmenbedingungen
„Doch gerade für kleinere Betriebe kann es eine größere Herausforderung sein, freiwillige Naturschutzprojekte umzusetzen“, sagt Schwesig. Allein schon deswegen, weil das Fachwissen fehlt, welche Arten schützenswert sind und auf welche Weise dies bewerkstelligt werden kann. Deshalb enthält das Handbuch auch Fallbeispiele für erfolgreiche Schutzmaßnahmen.
Manchmal ist dabei das Einfachste das Beste: nichts tun. Wenn zum Beispiel ein brütender Flussregenpfeifer im Betrieb entdeckt wird, reicht es aus, diesen Bereich für die Brutsaison zu umfahren. In den meisten Abbaustätten dürfte das ohne größere Probleme möglich sein. Das Gleiche gilt für nistende Uhus in den Felswänden oder für Uferschwalben und Bienenfresser mit Nachwuchs in Sandwänden.
Bei den vielen großen Maschinen, die in den Steinbrüchen unterwegs sind, ist es auch kein Aufwand, eine kleine Senke im Boden herzustellen, damit sich dort ein Kleingewässer bilden kann. Solche temporären Wasserflächen sind ideale Laichgewässer für seltene Amphibien. Häufig entstehen größere Pfützen bei der Arbeit im Steinbruch zwar von alleine, es sei aber entscheidend, dass die Betriebe das spontane Entstehen schützenswerter Natur überhaupt erkennen – und auch zulassen.
Das ist in der Praxis jedoch nicht immer selbstverständlich. Manche Betriebe tun sich schwer mit Naturschutz und der Öffnung für externe Experten. Dieses Misstrauen kann eine gewisse Berechtigung haben, denn für den Umgang mit schützenswerten Arten in Abbaustätten gibt es bis heute keine klare rechtlich verbindliche Grundlage. Am Ende liegt es im Ermessen von Einzelpersonen in den lokalen Naturschutzbehörden, wie mit Artenfunden umgegangen wird. Im schlimmsten Fall für das Unternehmen könnte es dazu kommen, dass eine erteilte Abbaugenehmigung teilweise wieder zurückgezogen wird oder dass der laufende Betrieb zeitweise eingeschränkt werden muss, um eine seltene Art nicht zu stören.
Weil das so ist, stehen manche Unternehmen Artenschutzmaßnahmen innerhalb der Abbaustätte bis heute skeptisch gegenüber. In einigen Betrieben könnte deshalb eine sogenannte „Verhinderungspflege“ betrieben werden. Der Euphemismus bedeutet, dass ökologisch sensible Bereiche im Steinbruch oder in der Sandgrube absichtlich gestört werden, sodass geschützte Arten gar nicht erst dort Fuß fassen können: Uferschwalben werden weiterziehen, wenn die Steilwand, in der sie ihre Brutröhren bauen wollen, regelmäßig weggebaggert wird. Auch Amphibien verzichten auf eine Ansiedlung, wenn die Pioniergewässer, die sie für die Laichabgabe nutzen, immer wieder bearbeitet werden. Die Denkweise lautet hier also: Keine schützenswerte Art, kein Problem!
„Natur auf Zeit“
Dennoch ist einiges in Bewegung: Naturschutzverbände und Behörden kooperieren unter dem Schlagwort „Natur auf Zeit“ mit Baustoffunternehmen. Dabei geht es um die verbindliche Zusicherung, dass für Letztere kein Nachteil entsteht, wenn sie seltene Arten auf ihren Flächen dulden oder sogar fördern. Gemeinsam werden zum Beispiel Konzepte erarbeitet, wie Arten geschützt werden können, ohne den Betriebsablauf zu gefährden, sodass das ökologische Potenzial der Abbaustätten voll ausgeschöpft werden kann. Auch im Steinbruch Lengerich werden aktuell Versuche zu diesem Thema durchgeführt: Es geht um die Frage, wie Populationen seltener Pflanzen geschützt werden können, wenn die Flächen, auf denen sie wachsen, wieder bewirtschaftet werden sollen. Zum Teil wurde dafür Pflanzenmaterial mit dem Radlader aufgenommen und an einem anderen Standort wieder abgekippt. In einem weiteren Versuch wurden größere Stücke des Oberbodens oder einzelne Exemplare ausgestochen und umgesiedelt. Ein einfaches Verfrachten der Pflanzen mit dem Radlader wäre überhaupt kein Problem. Die anderen Methoden sind zwar arbeitsintensiver, könnten in Teilbereichen aber trotzdem durchgeführt werden. In jedem Fall würde so gewährleistet, dass geschützte Gewächse erhalten bleiben, auch wenn der Betrieb in ihren bisherigen Refugien wieder aufgenommen wird.
In einem etwas abgelegenen Teil des Steinbruchs sieht man bereits Pflanzen aller drei Versetzungstypen. Manche scheinen vertrocknet, andere haben den Ortswechsel offensichtlich verkraftet. Und selbst bei den in Mitleidenschaft gezogenen Exemplaren kann es gut sein, dass im Boden ruhende Samen zu einem günstigeren Zeitpunkt wieder austreiben. „In den kommenden Jahren wird untersucht, welche der Methoden wie gut funktioniert“, sagt Hehmann. Noch sei es für eine abschließende Beurteilung jedoch zu früh.
Insekten im Steinbruch
Auf der Fahrt zurück zum Eingangstor folgt noch ein kurzer Stopp an einer weiteren recht gut funktionierenden Naturschutzmaßnahme, die aber eher zufällig entstanden ist: Eine große rechteckige Sandfläche unter dem Dach einer offenen Industriehalle. „Das ist eine alte Brecher-Anlage, die wir aus Sicherheitsgründen mit Sand verfüllt haben, damit niemand in das Loch im Boden fallen kann“, sagt Hehmann. Bei genauerem Hinsehen sind im Sand viele kleine Kuhlen zu sehen. Ein Minenfeld für arglose Laufkäfer. Denn in jeder der Gruben sitzt versteckt ein Ameisenlöwe. Wenn ein Insekt im losen Sand aus dem Tritt gerät und in den Sandtrichter dieser räuberischen Larve rutscht, schnappt sie es sich mit ihren gewaltigen Kieferzangen. Häufig hilft der Ameisenlöwe auch nach und bewirft potenzielle Opfer mit Sandkörnern, damit sie ihm in die Falle gehen. Ein kleiner Käfer mit einem grün schillernden Körper kommt gerade noch so davon.
Eine andere Stelle im Sand ist mit zahllosen Löchern übersät. Hier haben sich unterschiedliche Wildbienen Brutröhren gegraben. Dass es hier so von Insekten wimmelt, hat mit der nahe gelegenen Wiese zu tun, auf der die Tiere genügend Nahrung finden. Auch sie ist eine freiwillige Naturschutzmaßnahme der Marke „Nichtstun“: „Vor ein paar Jahren haben wir das ständige Mähen der Grünflächen fast überall auf dem Betriebsgelände eingestellt. Wir mähen je nach Fläche nur mehr ein bis zwei Mal im Jahr“, sagt Hehmann. Die Belegschaft war anfangs nicht so begeistert – zu unordentlich – die Insekten sind es dafür umso mehr.
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