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CO2-Minderung durch Zertifikate
CO2-Zertifikate sollen helfen, das CO2 in der Atmosphäre zu reduzieren. Doch das Misstrauen ist geweckt und die Kritik wächst. Der freiwillige CO2-Zertifikate-Handel hat sich in eine Krise manövriert.
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Text: Hannah Möller
Kürzlich hat der Bundesgerichtshof in Karlsruhe entschieden, dass der Süßwarenproduzent Katjes nicht mit dem Begriff „klimaneutral“ werben darf, solange er dabei nicht erklärt, wie diese Klimaneutralität zustande kommt. Es sei ein großer Unterschied, ob ein Unternehmen selbst keine Treibhausgasemissionen mehr verursache, oder dies weiterhin tue und nur andere für einen Ausgleich bezahle. Ohne die Aufklärung darüber, sei eine Klimaneutral-Werbung irreführend.
Dies bedeutet das Ende eines einfachen Marketingtricks, mit dem Unternehmen ihre Umweltbilanz bislang positiv erscheinen lassen konnten. Ein Flug mit der Lufthansa von Frankfurt nach New York; Tanken bei Shell – das alles ging anscheinend ganz einfach klimaneutral. Man musste nur etwas Geld in die Hand nehmen und Ausgleichszertifikate kaufen. Welch absurde Blüten diese Praxis treiben konnte, zeigte sich, als sogar die Fußball-Weltmeisterschaft in der Wüste von Katar als „klimaneutral“ ausgerufen wurde. Doch dieser Art von Greenwashing haben die BGH-Richter nun Grenzen gesetzt, wobei das Ausgleichsprinzip selbst nicht angetastet wurde.
Die Idee des Ausgleichs
Hintergrund des CO2-Ausgleichs ist die Annahme, dass es in Industriegesellschaften vielfach nicht möglich – oder nicht durchsetzbar – ist, CO2-Emissionen sofort auf Null herunterzufahren. Um das Klima trotzdem zu entlasten, sollen deshalb andere Möglichkeiten der CO2-Verminderung genutzt werden. Verursacher von Emissionen kaufen CO2-Ausgleichszertifikate – mit dem eingenommenen Geld wird dann irgendwo anders die entsprechende Menge CO2 eingespart oder in der Natur gebunden. Hier Plus, dort Minus, ergibt Null, so die Rechnung.
CO2-Zertifikate gibt es sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen. Jeder Mensch in Deutschland hinterlässt im Schnitt einen CO2-Fußabdruck von rund zehn Tonnen CO2 pro Jahr. Diese Emissionen kann jeder freiwillig ausgleichen. So kooperieren etwa Reiseveranstalter mit Zertifikate-Anbietern und verkaufen ihren Kunden die CO2-Kompensation der Reise gleich mit. Doch auch wer selbst nach Kaufmöglichkeiten von CO2-Zertifikaten sucht, wird fündig.
Unternehmen können ebenfalls freiwillig Zertifikate kaufen. Manche tun dies wie eingangs beschrieben aus Marketinggründen, andere, um ernsthaft ihre Umweltbilanz zu verbessern – und einige wenige führen die Ausgleichsprojekte sogar gleich selbst durch.
Die schottische Brauerei Brewdog preist beispielsweise ihr Bier als CO2-negativ an. Sie verspricht auf ihrer Website, „so viel Kohlenstoff wie möglich in der Herstellung zu entfernen“ und den Rest mit Aufforstungsprojekten zu kompensieren. Und da sie im Jahr 2022 sogar mehr Kohlenstoffausstoß ausgeglichen als verursacht habe, sei ihre Umweltbilanz nun CO2-negativ.
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„Von der Logik her müssen Sie Ihre Leber ruinieren, wenn Sie so Klimaschutz betreiben wollen“, kommentiert dies der Geschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe, Jürgen Resch. Für ihn ein klarer Fall von Verbrauchertäuschung. Käufern des Produktes werde vermittelt, sie könnten durch Biertrinken etwas Gutes fürs Klima tun.
Andererseits: Ob sich der Bierkonsum der Schotten durch das Versprechen eines guten Klimagewissens verändert, sei dahingestellt. Jedenfalls hat die Brauerei ihren CO2-Ausstoß reduziert und betreibt in Schottland ein eigenes regionales Aufforstungsprojekt zur Kompensation der verbliebenen CO2-Menge. Eine halbe Million Bäume seien bis März 2023 gepflanzt worden und das Projekt wachse weiter. Damit kümmert sich die Brauerei komplett selbst um ihre CO2-Emissionen, inklusive eines Zertifikats als Nachweis zur Effizienz ihres Ausgleichsprojektes. So etwas ist selten. CO2-Verursacher und Durchführer der Ausgleichsprojekte sind meist nicht identisch, sondern verbunden durch den Zertifikatehandel.
Der Handel mit den Zertifikaten
Für CO2-Zertifikate gibt es grundsätzlich zwei Märkte: Den für freiwillig erworbene Zertifikate und den von der EU gesetzlich vorgeschriebenen Zertifikatshandel für Unternehmen bestimmter Branchen. Unternehmen sind für den Großteil der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich. Dazu zählen vor allem Energiekonzerne sowie die Stahl- und Autoindustrie. In Deutschland ist ein Drittel aller ausgestoßenen Treibhausgase auf lediglich 30 Unternehmen zurückzuführen. Darunter RWE, Thyssenkrupp, der Chemiekonzern BASF, VW und der Zementhersteller Holcim. Je mehr Kohlendioxid sie ausstoßen, desto heißer wird es auf unserem Planeten. Um die Erderwärmung einzudämmen, muss der CO2-Ausstoß deshalb drastisch gesenkt werden.
In der EU ist dafür bereits vor knapp 20 Jahren der EU-Emissionshandel eingeführt worden. Damit will die EU bis 2050 klimaneutral werden. Miteinbezogen sind Industrie, Kraftwerke, Luftverkehr und ab 2024 auch der Seeverkehr. In Deutschland gibt es zusätzlich einen nationalen Emissionshandel, der seit 2021 für die Branchen Wärmeerzeugung und Verkehr, seit 2024 auch für den Bereich Abfall gilt.
Und so funktioniert der Emissionshandel: Wenn Firmen CO2 verursachen, müssen sie sich sogenannte Verschmutzungsrechte in Form von Zertifikaten kaufen. Pro ausgestoßener Tonne CO2 ist ein bestimmter Betrag fällig.
Da es aber letztlich darum geht, dass Unternehmen ihren CO2-Ausstoß nicht nur ausgleichen, sondern reduzieren, ist die Gesamtmenge an CO2-Zertifikaten gedeckelt. Bis zum Jahr 2039 sollen sie aufgebraucht sein. Danach dürfen Unternehmen – theoretisch – kein CO2 mehr emittieren. Sind die Zertifikate schon früher ausverkauft, müssen die Betriebe auch früher auf Vermeiden statt Kompensieren umsteigen. Um diesen Zustand schneller zu erreichen, gibt es Organisationen wie den Verein „Compensators“, die gezielt Zertifikate aufkaufen, ohne sie zu nutzen. Sie wollen damit den Druck auf die Unternehmen erhöhen, damit sie früher CO2 einsparen.
Die Einnahmen aus dem Emissionshandel fließen in Deutschland komplett in den Klima- und Transformationsfonds. Dieser finanziert Klimaschutzmaßnahmen wie Zuschüsse für energetische Gebäudesanierungen oder die Entwicklung einer klimafreundlichen Mobilität. Investiert wird in Wind-, Solar- und Wasserkraftprojekte, um mit diesen Technologien nach und nach fossile Brennstoffe ersetzen zu können. All diese Maßnahmen haben ebenfalls die nachhaltige CO2-Einsparung zum Ziel.
Allerdings gibt es Bereiche, die wohl auch mittelfristig nur schwer klimaneutral werden können, etwa fossile Energieversorgungs- oder Müllverbrennungsanlagen. Deshalb wird als Ausnahme vom Reduktionsziel derzeit stark in eine neue Technologie investiert, die CO2 nur einfangen und unterirdisch speichern soll – ein Verfahren, das sich „Carbon Capture Storage“ nennt. Riesigen CO2-Staubsaugern gleich, wird bei diesem Verfahren Kohlendioxid aus der Luft gefiltert, verflüssigt und im Untergrund eingelagert. Geeignet sind dafür beispielsweise erschöpfte Gas- oder Erdöllagerstätten, aber auch andere unterirdische Speicher. Die Technologie ist jedoch noch in der Entwicklung. Bisher gibt es weltweit erst wenige Anlagen, einige Hundert sind aber in Planung. Die Technologie ist zudem extrem teuer, ihre Potenziale und Risiken sind noch nicht wirklich bekannt.
Das große Geschäft mit den freiwilligen CO2-Zertifikaten
Neben dem gesetzlichen Emissionshandel, hat sich ein eigener unregulierter Zertifikate-Markt für freiwillige CO2-Kompensationen entwickelt. Bei diesem geht es meist um reinen Ausgleich. Es sind typische „Geld gegen Zertifikat“-Geschäfte, hauptsächlich über Waldschutz- oder Aufforstungsprojekte mit Partnern irgendwo auf der Welt.
Umweltorganisationen sehen solche Projekte kritisch. Bei den Einsparungsberechnungen gebe es viel Spielraum für Betrug. Letztlich stünden Emissionen, die tatsächlich freigesetzt werden, meist nur einem Versprechen gegenüber. Es wird behauptet, dass Kompensationsprojekte die freigesetzten Emissionen wieder einfangen werden.
Doch wer garantiert, dass beispielsweise die neu gepflanzten Wälder nach Jahrzehnten noch intakt sind? Bäume können abgeholzt werden, Naturkatastrophen wie Stürme oder Brände können sie zerstören. Dann geht der Kohlenstoff wieder zurück in die Atmosphäre und die Einsparungen sind zunichte.
Der weltweit führende Zertifizierer in diesem Bereich ist die US-amerikanische Organisation Verra. 75 Prozent aller Emissionen auf dem freiwilligen Kompensationsmarkt werden unter ihrer Kontrolle und nach ihren Regeln ausgeglichen. Vor einiger Zeit geriet Verra allerdings massiv unter Druck.
Anfang 2023 hat die Wochenzeitung „Die ZEIT“ gemeinsam mit der britischen Zeitung „The Guardian“ enthüllt: Verra hat über Jahre hinweg Millionen von wertlosen CO2-Zertifikaten ausgegeben. Recherchen hatten ergeben, dass Gutschriften aus Waldschutzprojekten – diese machen den größten Teil der Verra-Zertifikate aus – deutlich überbewertet waren. Die Zahlen sind massiv: 90 Prozent der Zertifikate seien als „Phantom-Gutschriften“ an Unternehmen wie Volkswagen, Gucci und Disney verkauft worden, die damit ihre Klimabilanz optimierten. Mit den Zertifikaten sei jedoch längst nicht so viel Kohlenstoff eingespart worden wie versprochen.
Die Berechnungen der Verra-Waldschutzprojekte basierten allein auf Prognosen, wie viel Wald wohl in Zukunft abgeholzt werden würde. Dafür wurden Referenzflächen herangezogen, auf denen schon abgeholzt worden war – und die dort erhobenen Werte wurden auf ein noch bestehendes Waldgebiet übertragen. Allerdings wurden für die Berechnungen wohl oft bewusst stark abgeholzte Gebiete ausgewählt. Verra prognostizierte dann: Das werde mit der für das Zertifikat ausgewählten Fläche in gleichem Ausmaß passieren, wenn wir den Wald nicht schützen und generierte dadurch Einsparungspotenziale in Dimensionen, die niemals der Realität entsprachen.
Doch selbst wenn größte Redlichkeit bei den Berechnungen herrschen würde – eine Garantie für die Richtigkeit von Prognosen kann es nie geben: Niemand weiß, ob in Zukunft in einem Gebiet wirklich in der Weise gerodet werden würde wie auf der Referenzfläche. Nur der Zertifizierer kann sicher sein: Je pessimistischer die Prognose, desto mehr CO2-Zertifikate lassen sich für ein Schutzprojekt ausstellen und verkaufen.
Für Jürgen Resch ist diese Art des Zertifikatehandels daher vor allem ein lukratives Geschäft: „Projektbetreiber, Zertifizierer und Prüfer haben alle ein Interesse daran, möglichst hohe Einsparungen plausibel zu bewerten und Geld einzukassieren.“
Unfaire Verlagerung und falsche Signale
Das meiste Geld für die freiwilligen Zertifikate fließt zudem in Klimaschutzprojekte, die im globalen Süden liegen (s. Interview S. 74). Waldschutzprojekte sollen eine Abholzung in Nicaragua verhindern. Mit Solarkochern soll Feuerholz und Holzkohle in Tansania ersetzt werden. In Indonesien gepflanzte Bäume sollen Kohlendioxid aufnehmen und in ihrer Biomasse binden. All diese Projekte verbindet eines: Die Menschen und Unternehmen der reichen Industrieländer stoßen weiterhin tonnenweise Emissionen aus. Während sich die lokale Bevölkerung im globalen Süden darum kümmern soll. Manche sehen darin eine neue, abzulehnende Form des Kolonialismus.
Wobei der Einsatz von Solarkochern – ein beliebtes CO2-Kompensationsprojekt – an sich eine gute Idee ist. Allerdings werden die positiven Klimaeffekte der Kocher im Schnitt um tausend Prozent zu hoch eingeschätzt, hat eine Studie der University of California in Berkeley ergeben. Tatsächlich würden sie nur ein Zehntel des CO2 einsparen, für das Zertifikate verkauft werden. Es werde häufig überschätzt, wie oft die Kocher benutzt würden.
Umweltschützerinnen und -schützer sehen in dem Zertifikatssystem zudem eine Art Ablasshandel, der falsche Anreize setzt. Es werde einfach weiter geflogen, weiter das Auto betankt, weiter auf fossile Energien gesetzt. Denn anders als die Zertifikate des EU-Emissionshandels stehen die freiwilligen Zertifikate für ein gutes Klimagewissen unbegrenzt zur Verfügung. Stattdessen, so die Forderung der Umweltschützenden, brauche es mehr ernsthafte Debatten darüber, wie bessere Lösungen für das Klima gefunden und die Emissionen vermindert werden können. Einer Studie der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich zufolge, führen bis zu 88 Prozent der freiwilligen Kompensationsprojekte derzeit nicht zur Reduktion von Emissionen.
Ohne Ausgleich geht es noch nicht
„Es gibt eine extreme Vertrauenskrise bei den Klimazertifikaten“, bestätigt auch Johannes Schwegler, Geschäftsführer von Treeo, einem Anbieter von Emissionsausgleich durch Aufforstung. Trotzdem sei ein Verzicht auf die Zertifikate derzeit noch keine Option. Selbst der umweltbewussteste Mensch verursache CO2, so Schwegler. Davon kämen wir nicht schnell genug weg. Sein Credo deshalb: Das CO2 muss der Atmosphäre wieder entzogen werden. Die junge Stuttgarter Firma hat im Dezember 2023 ihre ersten „CO2-Removals“ auf den Markt gebracht. Doch wer sie kaufen will, muss sich dabei verpflichten, parallel die eigenen Emissionen zu reduzieren. Denn natürlich reiche es nicht, lediglich auf Kompensation zu setzen, betont Schwegler.
Bäume als perfekte Helfer
Um CO2 aus der Atmosphäre zu entnehmen, pflanzt Schwegler Bäume. Und zwar möglichst viele. Damit hat er jahrelange Erfahrung: Auf Borneo, wo er in den 1990er Jahren als Entwicklungshelfer tätig war, hat er auf abgeholztem Regenwaldgebiet mithilfe von indonesischen Bauern bis 2020 bereits eine Million neuer Bäume gepflanzt.
In der Natur binden Bäume bei der Fotosynthese Kohlendioxid aus der Luft und wandeln es in Sauerstoff und Kohlenstoff um. Der Sauerstoff wird abgegeben, der Kohlenstoff gespeichert – ein natürlicher Prozess, ohne Zutun des Menschen. Diesen Vorteil habe keine Technologie, so Schwegler. Er kennt die Entwicklung des „Carbon Capture Storage“, ist sich aber sicher: „Bis die CO2-Staubsauger, die den Kohlenstoff aus der Luft filtern und im Boden speichern, im großen Stil eingesetzt werden können, wird es noch dauern“. Für Schwegler gibt es daher aktuell kein Entweder-oder. Die Klimaherausforderung brauche naturbasierte und technische Lösungen.
Mit Treeo will Schwegler daher 100 Millionen Bäume pflanzen. Diese haben einen zusätzlichen Vorteil: Sie setzen der Erwärmung des Planeten zugleich einen kühlenden Effekt entgegen. Denn Bäume nehmen Wasser aus dem Boden auf und geben es über ihre Blätter durch Verdunstung in die Atmosphäre ab. Dieser Transpirationsprozess kühlt die Umgebung.
Laut einer Studie der ETH Zürich stehen weltweit immerhin 900 Millionen Hektar Land – die 25-fache Fläche Deutschlands – für die Wiederaufforstung zur Verfügung, ohne die Landwirtschaft einzuschränken. Das ist Platz für viele Bäume.
In der Krise Vertrauen schaffen
Mit dem Geld aus den Treeo-Gutschriften pflanzt das Unternehmen Bäume in Indonesien und Uganda. Bis zu 80 Prozent der Einnahmen fließen laut Angaben des Unternehmens direkt in die Projekte. Gearbeitet wird mit Einzelbaum-Monitoring: Einmal im Jahr fotografieren die Kleinbäuerinnen und -bauern jeden Baum und laden die Bilder in eine Cloud. So sammelt die Firma Daten zu Wachstums- und Überlebensraten, Baumart und -volumen sowie zur CO2-Absorption. Überprüft werden die Daten mit Hilfe von Satellitenbildern. So will Schwegler verhindern, dass Zertifikate überschätzt werden und Vertrauen schaffen.
Der Zertifizierungsriese Verra hat nach dem Skandal Besserung gelobt, neue Kriterien erarbeitet und Ende 2023 einen neuen Standard herausgebracht: Unabhängige Dritte werden einbezogen, es gibt neue Berechnungsgrundlagen, mehr Überwachung, das Monitoring wird ausgebaut. Ob Verra damit verspieltes Vertrauen zurückgewinnen kann, wird sich zeigen. Vielleicht werden sich Unternehmen aber auch auf die Zertifikateanbieter verlassen müssen, da es keine Alternative gibt. Eine Studie der ETH Zürich kommt jedenfalls zu dem Ergebnis, dass das Pariser Abkommen mit dem Ziel, die Erderwärmung unter zwei Grad Celsius zu halten, die Nachfrage nach CO2-Zertifikaten weiter steigern wird. //
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