Der Fenchel hätte schon vergangene Woche aus der Erde gemusst: Inzwischen ist er handgroß, einige Pflanzen blühen bereits. An diesem Montagmorgen hocken Isabel Matos Naranjo und ihre Kollegen auf einem würzig duftenden Acker bei Egenhofen, rund 40 Kilometer westlich von München. Es ist neun Uhr früh, das Thermometer klettert bereits über 20 Grad Celsius. „Wird wohl heiß heute“, sagt Naranjo, wischt sich schweißnasse Haarsträhnen aus der Stirn und trennt mit einem scharfen Messer das Grün von den geernteten Knollen.





