Über eine neue Möglichkeiten zur Therapie der Duchenne-Muskeldystrophie berichten Wissenschaftler der Universität von Illinois im Journal of Cell Biology. Durch die Erhöhung eines speziellen Proteins ist es ihnen gelungen, den Gesundheitszustand von Mäusen, die an Muskelschwund erkrankt waren, erheblich zu verbessern.
Die Wissenschaftler brachten die Mäuse dazu, ein bestimmtes Protein aus der Familie der “Integrine” vermehrt zu produzieren. Nach der Behandlung zeigten die Tiere deutlich weniger Muskelbeschwerden und eine erheblich gestiegene Lebenserwartung: Sie wurden drei mal so alt wie die nicht behandelten Mäuse, die deutliche Folgen einer Muskeldystrophie zeigten. Die Behandlung könnte sowohl über eine Gentherapie als auch über eine medikamentöse Therapie erfolgen, berichten die Forscher.
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Dr. L-M. Schmidt





