Dennoch wird Endosulfan auch heute noch in Ländern wie Indien, Israel und China produziert. Und Brasilien etwa hat allein letztes Jahr 2400 Tonnen importiert, um es etwa im Sojaanbau einzusetzen. Nach der Anwendung verdunstet das Pestizid und wird in der Umwelt nur langsam abgebaut. Dies führt dazu, dass es sich in der ganzen Umgebung verbreitet – auch auf den Biofeldern.
Die Biobauern von Capanema sagen “Chega! – Es reicht!”. Sie kämpfen für ihre Existenz als Biolandwirte und fordern ein sofortiges Verbot von Endosulfan.
Die Schweizer Organisation für fairen Handel “gebana” unterstützt die Kleinbauern von Capanema mit dem Aufruf, eine Petition an die brasilianische Regierung zu unterschreiben. Jeder kann mithelfen, die Biolandwirte vor dem Ruin zu bewahren.
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