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Alles schläft im Tierreich
In einem kurzen Videoclip kämpft ein Geschöpf sichtlich ums Wachbleiben. Die Augenlider scheinen immer schwerer zu werden, da hilft auch Bewegen kaum noch. Plötzlich kippt der Kopf seitlich weg. Einen Moment lang bleiben die Augen geschlossen, dann öffnen sie sich hastig. Der Beobachtete schreckt offenbar auf. Sekundenschlaf. Die Anzeichen von Übermüdung sind unverkennbar; jeder von uns hat sie schon mal am eigenen Leib erfahren. Eingenickt ist aber nicht etwa ein übernächtigter Student in der Nachmittagsvorlesung, sondern ein Zügelpinguin auf der antarktischen King George Island.
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Text: Kurt de Swaaf
In einem kurzen Videoclip kämpft ein Geschöpf sichtlich ums Wachbleiben. Die Augenlider scheinen immer schwerer zu werden, da hilft auch Bewegen kaum noch. Plötzlich kippt der Kopf seitlich weg. Einen Moment lang bleiben die Augen geschlossen, dann öffnen sie sich hastig. Der Beobachtete schreckt offenbar auf. Sekundenschlaf. Die Anzeichen von Übermüdung sind unverkennbar; jeder von uns hat sie schon mal am eigenen Leib erfahren. Eingenickt ist aber nicht etwa ein übernächtigter Student in der Nachmittagsvorlesung, sondern ein Zügelpinguin auf der antarktischen King George Island.
Wissenschaftler haben das Tier in einer der dortigen Kolonien gefilmt. Die Anwesenheit des Teams war dabei kein Zufall, sondern Teil eines spannenden Forschungsprojekts. Die Biologen gingen der Frage nach, wie die Pinguine während der Brutsaison überhaupt schlafen können. Wenn ständig Skuas, sprich Raubmöwen, versuchen, Eier oder Küken zu stehlen; dazu der Lärm Hunderter Individuen und das ganze Gedränge. Wie soll sich ein müder Vögel da erholen?
Individuelles Lebenselixier
Dass brütende Zügelpinguine (Pygoscelis antarcticus) irgendwann schlafen müssen, stand für die Experten außer Frage. „Bisher hat niemand eine Tierart gefunden, die komplett schlaflos ist“, erklärt Co-Autor Niels Rattenborg vom Max-Planck-Institut (MPI) für biologische Intelligenz in Seewiesen. Egal, ob Säugetiere, Vögel, Eidechsen, Oktopusse oder Obstfliegen: Alle liegen zeitweilig in Morpheus‘ Armen. Sogar Quallen und Hydrapolypen dösen regelmäßig ein. Schlaf ist offenbar lebenswichtig, denn wäre er es nicht, hätte die Evolution dieses riskante Verhalten vermutlich schon längst eliminiert. Wer schläft, hat sich bis zu einem gewissen Grad von der Welt abgekoppelt. Die Sinneswahrnehmung wird heruntergefahren, die Mobilität ebenfalls. Da kann man als Tier schnell einem hungrigen Maul zum Opfer fallen. Zahlreiche Geschöpfe suchen deshalb Schutz in Höhlen und anderen Verstecken oder sie schlafen in Gruppen. Aber das hilft nicht immer.
Worin liegt also der Nutzen dieses seltsamen Zustands? „Es wurden schon viele Funktionen für die Bedeutung von Schlaf vorgeschlagen“, sagt Niels Rattenborg. „Und zentral steht das Abkoppeln von der wahrnehmbaren Welt.“ Schlaf könnte somit essenziell für die Verarbeitung von zuvor aufgenommener Information durch das Gehirn sein. Der 2020 von Giulio Tononi und Chiara Cirelli aufgestellten „synaptischen Homöostase-Hypothese“ zufolge dürfte während der Abkopplung von der Umwelt auch die Anzahl und Stärke neuronaler Verbindungen wieder herunterreguliert werden – quasi ein Neustart des zentralen Nervensystems. Gleichzeitig vermuten Fachleute, dass sich Schäden an den Nervenzellen und deren DNA in tiefer Ruhe besser reparieren lassen. Auch Wartungsarbeiten am Immunsystem könnten während des Schlafs stattfinden.
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Für tiefere Einblicke in den Pinguinschlaf hat das Team die Tiere nicht nur gefilmt, sondern 14 von ihnen auch mit speziellen Datenloggern ausgestattet – eine Pionierarbeit auf dem Gebiet. Die Geräte erfassten unter anderem die Gehirnaktivität der Pinguine in Form eines Elektroenzephalogramms, kurz EEG. Bei dessen Auswertung zeigten die arktischen Probanden typische Schlafmuster – aber in einem extrem kurzen Rhythmus, unterbrochen von ebenfalls nur kurzen Wachphasen. Den Analysen zufolge schlafen die Vögel mehr als 10.000-mal am Tag für durchschnittlich vier Sekunden ein. Insgesamt kommen sie damit auf über elf Stunden Schlaf. Viele Mikroportionen ergeben addiert eben doch eine ganz gehörige Menge.
Das Phänomen Schlaf mag im Tierreich omnipräsent sein, seine Ausprägung ist indes keinesfalls gleichmäßig. Wie so oft, setzt die Natur auch hier auf Vielfalt. „Die Schlafmenge ist höchst flexibel“, meint Niels Rattenborg. Je nach ökologischem Kontext und ihrer jeweiligen Lebensphase zeigen Tiere dramatische Unterschiede im Schlafverhalten, betont der Wissenschaftler. Die Umstände bestimmen Dauer und Rhythmus. Der einzelne Organismus steht dabei stets in einem Spannungsfeld zwischen verschiedenen Notwendigkeiten. Er braucht, wie auch immer geartet, Schlaf, aber gleichzeitig jede Menge Zeit für die Nahrungsversorgung und die Reproduktion. Und dann lauern noch viele Gefahren. Ein schwieriges Abwägen.
Gefiederte Schläfer
Für die Bewältigung eines solchen Spagats haben nicht nur die Zügelpinguine erstaunliche Fähigkeiten entwickelt, auch andere Vogelarten werfen in der Forschung viele Fragen auf. Ein Extremfall ist zum Beispiel der Graubrust-Strandläufer, berichtet Niels Rattenborg. Die auf den zoologischen Namen Calidris melanotos getauften Watvögel brüten jeden Sommer in der nordamerikanischen und ostasiatischen Arktis. Die Männchen versuchen, während der warmen Monate so viele Artgenossinnen wie möglich zu begatten, weshalb so einige dieser gefiederten Casanovas für die Dauer der Fortpflanzungssaison praktisch gar nicht zum Schlafen kommen. Das stellt die Regenerationshypothesen natürlich infrage, meint Rattenborg. Er fand gemeinsam mit seinem Team außerdem heraus, dass beispielsweise große Fregattvögel (Fregata minor) sogar im Flug dösen können – wahlweise mit beiden oder nur einer Gehirnhälfte.
Auch weitere Vögel wie die hierzulande häufig vorkommende Stockente, Anas platyrhynchos, nutzen zur Aufrechterhaltung ihrer Wachsamkeit einen besonderen Kniff der Evolution: Sie schlafen oft abwechselnd mit jeweils nur einer Hirnseite. Die andere Hälfte bleibt munter, das damit verbundene Auge beobachtet die Umgebung aufmerksam weiter. So können die Enten heranpirschende Prädatoren im Ernstfall rechtzeitig erkennen.
Schlafplatz Ozean
Während auch Wale, Delfine und Seelöwen auf diesen sogenannten unihemisphärischen Schlaf setzen, beherrschen Nördliche See-Elefanten (Mirounga angustirostris) den Trick nicht. Dennoch müssen sie sich draußen im Ozean vor denselben Gefahren in Acht nehmen wie die anderen Meeressäuger. Und auch sie lösen Herausforderungen wie diese auf verblüffend elegante Weise.
Jessica Kendall-Bar ist der Schlafstrategie der im Ostpazifik heimischen Riesenrobben mithilfe modernster Technologie auf die Schliche gekommen. Die an der University of California in San Diego tätige Biologin entwickelte eine meerwasser- und druckbeständige Tauchmütze für See-Elefanten, komplett mit Datenloggern und Sensoren zur Messung der Hirnströme ausgestattet. Acht wild lebende Exemplare von Mirounga angustirostris wurden mit solchen Kopfbedeckungen ausgestattet. Die Tiere zogen ins offene Meer, um dort Fische und Tintenfische zu jagen und blieben dabei mehrere Tage auf hoher See. Im Sommer und Herbst gehen See-Elefanten monatelang gar nicht an Land, berichtet Kendall-Bar. Manche schwimmen dann sogar bis nach Hawaii.
Durch eine präzise Analyse der über die Robbenkappen gesammelten Daten gelang es Kendall-Bar und ihren Kolleginnen, das Ruheverhalten ihrer Probanden zu rekonstruieren. Demnach schlafen See-Elefanten draußen im Meer hauptsächlich unter Wasser – und das ziemlich tief. Der Hintergrund: Orcas und Weiße Haie durchkreuzen vor allem die höheren Wasserschichten. Solchen gefährlichen Räubern wollen selbst die großen Robben unbedingt aus dem Weg gehen, erklärt die Forscherin. „Deshalb schlafen sie in Küstennähe nie an der Oberfläche.“ Stattdessen schwimmen die See-Elefanten bis zum Meeresgrund und legen sich dort zur Ruhe. Ist der Boden allerdings außer Reichweite, sprich in mehr als etwa 200 Meter Tiefe, schlafen die Tiere im Freiwasser. Auch dafür tauchen sie zunächst aktiv auf über 150 Meter ab, um anschließend für etwa zehn Minuten einzunicken. Ihr Körper sinkt dabei in einer „Schlafspirale“ weiter nach unten in die lichtlose Tiefsee – kalt und dunkel, aber immerhin sicher.
Der Rückzug ins ozeanische Refugium hat jedoch auch Nachteile, wie Jessica Kendall-Bar erläutert. Die See-Elefanten können sich immer nur kurz erholen und müssen gleichzeitig viel Zeit aufwenden, um ihre bis zu 680 Kilo schweren Leiber mit genügend Nahrung zu versorgen. Dementsprechend schlafen sie während ihrer Seereisen im Schnitt nur zwei Stunden täglich.
Wache Dickhäuter
Interessanterweise reichen die Robben damit an den bisherigen Rekordhalter in Sachen Kurzschlaf heran: den Afrikanischen Elefanten, Loxodonta africana. Vor gut zehn Jahren gelang es südafrikanischen Wissenschaftlern, die Aktivitätsmuster zweier Weibchen über 35 Tage hinweg in freier Wildbahn zu verfolgen. Dazu hatten sie den Tieren Bewegungssensoren in den Rüssel implantiert. Hält dieses wichtige Organ für mehr als fünf Minuten still, dürfte die Besitzerin schlafen, so die Überlegung.
Die untersuchten Elefantinnen, beide Anführerinnen ihrer jeweiligen Herden, schienen kaum die Augen zuzumachen. Den Bewegungsdaten nach schliefen die Tiere meistens etwa eine Stunde am Stück, dazu kamen ein paar kürzere Nickerchen. Alles zusammengezählt nur zwei Stunden pro Nacht.
Und manchmal kamen die Matriarchinnen gar nicht zur Ruhe. Dann marschierten sie mit ihren Gruppen bis zu 36 Kilometer weit – in einer einzigen Nacht. Vermutlich war der Grund dafür, dass die Tiere von Wilderern, Löwenrudeln oder brunftigen Elefantenbullen gestört worden waren und Reißaus genommen hatten, wie Projektleiter Paul Manger von der University of the Witwatersrand in Johannesburg erläutert. Die große Überraschung indes war, dass die Elefantinnen den verpassten Schlaf auch nach solchen Touren nicht nachholten. Von Müdigkeit anscheinend keine Spur.
Die Fähigkeit, grundsätzlich mit wenig Erholung auszukommen, wird auch bei anderen Großsäugern beobachtet, und wie bei den See-Elefanten könnte das am Nahrungsbedarf liegen, erklärt Manger. „Als Elefant muss man sich täglich 300 bis 500 Kilo Futter ins Maul stopfen. Das dauert.“ Das sogenannte orexinerge System im Hypothalamus dürfte der Schlüssel sein, meint der Neurowissenschaftler. Bei Elefanten befinde sich dort eine spezialisierte Gruppe von Nervenzellen, die den Schlafdruck lindert. „Dazu könnte es im Gehirn noch andere Mechanismen zum Ausgleich von Schlafmangel geben.“ Vielleicht sind die Dickhäuter in der Lage, zum Beispiel schädliche Stoffwechselprodukte effizienter zu beseitigen, mutmaßt Manger.
Wenn Menschen Mücken stören
Ein anderes Säugetier, das umgekehrt so wirkt, als hätte es den Schlaf für sich gepachtet, ist das Faultier. Für dessen Gattungen Bradypus und Choloepus ist Ruhe in der Tat oberstes Gebot. Agilität, nein danke. Ihre kalorienarme Leibspeise, Baumblätter, gibt dafür energetisch einfach nicht genug her. Da muss man sparsam sein. Doch so viel, wie einst angenommen, schlafen die Meister der Gemächlichkeit keinesfalls. In Zoos wurde bei Bradypus variegatus ein Pensum von knapp 16 Stunden täglich festgestellt; stattdessen wiesen Niels Rattenborg und seine Kollegen bei frei lebenden Exemplaren „nur“ neuneinhalb Stunden Schlaf nach. Den Rest der Zeit wird Nahrung zusammengeklaubt und gefressen. Wilde Faultiere bekommen ihr Futter schließlich nicht direkt auf einem Teller serviert.
Energie sparen vermutlich auch die viel kleineren Angehörigen einer für den Menschen nicht nur störenden, sondern auch gefährlichen Tiergruppe: die Stechmücken der Familie Culicidae – süddeutsch gemeinhin als Schnaken oder Gelsen bezeichnet. Das Schlafverhalten dieser blutsaugenden Krankheitsüberträger wird seit einigen Jahren von Oluwaseun Ajayi und weiteren Experten an der University of Cincinnati und Virginia Tech untersucht.
Ob eines der Insekten schläft oder nicht, lässt sich an seiner Haltung erkennen, erklärt der Biologe. Wache Stechmücken halten die Hinterbeine stets nach oben abgespreizt; bei ruhenden Exemplaren hängen sie entspannt herab. Dieses erstaunlich einfache Unterscheidungsmerkmal konnten die Wissenschaftler über die Analyse von Videoaufnahmen ermitteln. Das Team testete zunächst die Schlafrhythmen dreier weitverbreiteter Culiciden-Spezies: Aedes aegypti, Culex pipiens und Anopheles stephensi. Erstere ist als notorisch tagaktiver Plagegeist bekannt, die beiden anderen starten ihre Nahrungssuche meistens erst gegen Sonnenuntergang oder danach. Diese unterschiedlichen Vorlieben bestätigten sich auch im Labor. Anschließend setzten die Forscher zwei der Arten systematischen Störungen aus. Die in Glasröhren gehaltenen Blutsauger wurden während ihrer gewohnten Ruhezeiten regelmäßig Vibrationen ausgesetzt, was die Tiere offenbar zuverlässig wach hielt. Und das hatte deutliche Folgen: Übernächtigte Aedes aegypti holten den Schlaf am nächsten Tag tatsächlich nach. Bei gestörten Anopheles stephensi war es genau umgekehrt; sie verpennten einen Teil der Nacht.
Oluwaseun Ajayi und seine Kollegen wollten nun wissen, ob sich ein Schlafmangel auch tiefgreifender auf das Verhalten der Parasiten auswirkt. Die Biologen setzten müden Moskitoweibchen einen Freiwilligen vor, der den Insekten praktisch als Buffet dienen sollte. Doch die meisten der von Schlafentzug betroffenen Mücken zeigten keinerlei Interesse. Sie wollten lieber ausruhen statt fressen. Die Erkenntnis könnte vor allem medizinisch relevant sein, meint Ajayi. Wenn bei Erschöpfung die Lust zu stechen abnimmt, werden auch weniger Krankheiten wie Malaria übertragen. Die Plagegeister zum Beispiel mit Licht in Wohngegenden wach zu halten, findet der Wissenschaftler allerdings keine gute Idee. Dabei würden zu viele andere Tiere in Mitleidenschaft gezogen. „Wir suchen jetzt also nach ökologisch vertretbaren Methoden, um den Schlafzyklus von Moskitos zu stören.“ //
Schlafstadien
Schlaf ist nicht gleich Schlaf. Im Verlauf der Nachtruhe wechselt das Gehirn von Menschen und anderen Säugetieren mehrfach zwischen zwei verschiedenen Zuständen hin und her. Nach dem Einnicken tritt zunächst das tiefere, Non-REM-Schlaf genannte Stadium ein, geprägt von eher langsamen Hirnwellen. Diese Phase wird jedoch bei Menschen nach gut einer Stunde von einer plötzlichen Änderung der Gehirnaktivität unterbrochen. Dabei nehmen auch Blutdruck und Herzfrequenz zu, die Muskelspannung dagegen setzt zeitweise aus. Besonders auffällig sind jedoch die raschen Augenbewegungen bei gleichzeitig geschlossenen Lidern, weshalb dieses Stadium als REM-Schlaf bezeichnet wird, abgekürzt von englisch „rapid eye movement“.
Die Funktion dieses eher aktiven Zustands ist noch unklar. Er ist oft von Träumen geprägt und wird mit einer Verbesserung der Kreativität in Verbindung gebracht. Babys haben deutlich mehr REM-Schlaf als Erwachsene, berichtet MPI-Forscher Niels Rattenborg. Die Phase könnte somit eine wesentliche Rolle in der Gehirnentwicklung spielen. Der Wechsel zwischen den Stadien erfolgt bei anderen Tierarten zum Teil viel schneller. Ein dem REM-Schlaf zumindest sehr ähnliches Phänomen haben Fachleute auch bei Vögeln nachgewiesen, und die am höchsten entwickelten Wirbellosen, Tintenfische, zeigen ebenfalls zwei verschiedene Schlafformen. Während mutmaßlicher REM-Phasen wechseln die achtarmigen Meeresbewohner sogar die Farbe – was sie sonst nur beim Durchleben bestimmter Ereignisse tun. Das wiederum ruft die Frage auf: Können Oktopusse träumen (siehe natur 3/2025, S. 40–45)?
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