Text: Kurt de Swaaf
In einem kurzen Videoclip kämpft ein Geschöpf sichtlich ums Wachbleiben. Die Augenlider scheinen immer schwerer zu werden, da hilft auch Bewegen kaum noch. Plötzlich kippt der Kopf seitlich weg. Einen Moment lang bleiben die Augen geschlossen, dann öffnen sie sich hastig. Der Beobachtete schreckt offenbar auf. Sekundenschlaf. Die Anzeichen von Übermüdung sind unverkennbar; jeder von uns hat sie schon mal am eigenen Leib erfahren. Eingenickt ist aber nicht etwa ein übernächtigter Student in der Nachmittagsvorlesung, sondern ein Zügelpinguin auf der antarktischen King George Island.





