Historien- und Figurenbilder mit christlichen, literarischen und mythologischen Motiven trugen ihm große Bewunderung als “Seelenmaler” ein, der sich vor allem Stoffen widmete, die um Liebe, Religion, Tod und Jenseits kreisen. Zu aktuellen wissenschaftlichen Themen wie Medizin, Vivisektion und darwinistische Evolutionstheorie entwickelte Max eine neue Bildsprache. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts konzentrierte er sich zunehmend auf seine wissenschaftlichen Interessen und auf die Serie von Affenbildern, mit denen er große Erfolge feierte.
In Max’ Malerei, Forschungs- und Sammeltätigkeit spiegeln sich Kunst, Kultur und Wissenschaft der Zeit in enzyklopädischer Weise. Die Ausstellung gibt somit nicht nur Auskunft über einen außergewöhnlichen Künstler und Forscher, sondern erlaubt zugleich eine visuelle Begegnung mit verschiedensten Aspekten des 19. Jahrhunderts.
Mehr Informationen zur Ausstellung unter www.muenchen.de/lenbachhaus





