Oliver Blamberger, Finanzvorstand der Solar Millennium AG: “Der erfolgreiche Abschluss des Genehmigungsverfahrens für den größten Solarstandort der Welt ist zugleich ein wesentlicher Meilenstein für den weiteren Wachstumskurs von Solar Millennium. Einem Baubeginn der ersten beiden 242-MW-Anlagen noch vor Jahresende steht damit nichts mehr im Weg.” Mit Blick auf den im nächsten Geschäftsjahr erwarteten Finanzierungsabschluss für die ersten beiden Kraftwerke ergänzt Blamberger: “Dies ist auch eine positive Nachricht für unsere fortgeschrittenen Gespräche mit dem US-Energieministerium bezüglich der beantragten Kreditgarantien. Bei einem erfolgreichen Abschluss auch dieses Verfahrens wären dann über die amerikanische Federal Financing Bank (FFB) mehr als zwei Drittel des Finanzierungsvolumens der ersten beiden geplanten Kraftwerke gesichert.”
Solar Millennium sieht für die Finanzierungsstruktur der Kraftwerke Blythe 1 und 2 eine Eigenkapitalquote von 20 bis 30 Prozent und eine Fremdkapitalquote von 70 bis 80 Prozent vor. Bezüglich des Eigenkapitals steht das Unternehmen in Verhandlungen mit verschiedenen Investoren. Für die Finanzierung der ersten Baumaßnahmen kann das Unternehmen auf ausreichende eigene Mittel zurückgreifen.
Mit rund 1000 MW potenzieller Kraftwerksleistung stößt der Standort Blythe in Dimensionen von Kernkraftwerken vor. Zusammen sollen die vier Kraftwerke genügend Strom für über 300.000 amerikanische Haushalte produzieren und damit rund eine Million Tonnen Kohlendioxid einsparen. Bereits im Juli wurden die Stromabnahmeverträge zwischen Solar Millennium LLC und dem amerikanischen Energieversorger Southern California Edison (SCE) für die zwei zunächst zur Realisierung anstehenden 242 MW großen Solarkraftwerke durch die kalifornische Regulierungsbehörde (California Public Utilities Commission – CPUC) genehmigt. Der Vertrag regelt die Abnahme des von den Kraftwerken produzierten Stroms durch SCE.
Die Solar Millennium LLC ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Solar Trust of America LLC, dem US-amerikanischen Gemeinschaftsunternehmen von Solar Millennium (70 Prozent) und Ferrostaal (30 Prozent). Uwe T. Schmidt, CEO der Solar Trust of America, erläutert die Bedeutung der Solarkraftwerke für die Umwelt und Wirtschaft der Region: “Dies ist ein historischer Tag, nicht nur für unsere Unternehmen, sondern auch für Kalifornien und besonders für die Region Blythe. Die dort geplanten Kraftwerke werden neben ihrem Beitrag zum Erreichen der Klimaziele Kaliforniens ganz wesentlich die lokale Wirtschaft beleben.” Solar Millennium rechnet mit der Schaffung von 1.000 Jobs während der Bauphase am Standort Blythe und mit über 220 permanenten Stellen ab der Inbetriebnahme aller vier Kraftwerke.




