Die weltweit größte Gruppe von Berggorillas ist trotz Kriegswirren in Mittelafrika um etwa zehn Prozent angewachsen. Das gab jetzt die “African Wildlife Foundation” (AWF) in Washington bekannt.
Der Lebensraum der Berggorillas im Regenwald um die Virunga-Vulkane ist Rückzugsgebiet der kongolesischen Bürgerkriegs-Armeen. In die Wälder fliehen zudem regelmäßig Zivilisten. Sie jagen Gorillas, um nicht zu verhungern. Etwa 15 Tiere wurden in den letzten Jahren von flüchtenden Zivilisten getötet, erklärte die AWF. Trotzdem ist der Bestand der Berggorillas in den letzten zehn Jahren von 320 auf 355 Tiere angewachsen.
Weltweit leben noch etwa 650 Berggorillas. Neben der Virunga-Gruppe gibt es im ugandischen Bwindi-Nationalparkt eine zweite Population mit 300 Tieren.
Andreas Wawrzinek





