Mit einer neuen Reissorte schüren Forscher in Westafrika die Hoffnung auf eine bessere Lebensmittelversorgung armer Länder. Nach Berichten des Radiosenders BBC vom Mittwoch bringe die Sorte “Nerica” (Neuer Reis für Afrika) erheblich bessere Erträge als bislang angebaute lokale Sorten.
Die Kreuzung einer afrikanischen und einer asiatischen Reissorte sei das Ergebnis von zehn Jahren intensiver Forschung der “Westafrikanischen Reisentwicklungs Gesellschaft”. Nach Schätzungen des sierraleonischen Forschungsleiters Monty Jones könnte die neue Reissorte zur Lebensmittelsicherung für den ganzen Kontinent beitragen. Bislang werde Nerica jedoch lediglich in Guinea und der Elfenbeinküste angebaut.
dpa





