Der Lebensraum des Großen Pandabären schrumpft im Wolong-Naturreservat im Südwesten Chinas schneller als in angrenzenden Gebieten. Das berichten Wissenschaftler der Universität Michigan und der Akademie der Wissenschaften in Peking im Fachmagazin Science . Das Naturreservat wurde 1975 extra zum Schutz der Pandas eingerichtet.
Die Zerstörung der Panda-Gebiete hat sich seit der Einrichtung des Parks sogar beschleunigt, erklären die Forscher um Jianguo Liu. Dies habe eine Auswertung von NASA-Satellitenbildern ergeben. Die Forscher machen vor allem lokale Wirtschaft für die Zerstörungen verantwortlich. “Touristen fördern den Verbrauch der natürlichen Ressourcen vor Ort”, sagt Liu. Zudem sei die im Schutzgebiet lebende Bevölkerung seit der Ausweisung des Parks um 70 Prozent gewachsen.
Im Wolong-Schutzgebiet gibt es rund hundert Pandas. Insgesamt leben noch etwa tausend Pandas in Freiheit.
Anna Voormann





