Robertson verknüpft das zutiefst Persönliche mit der archaischen Aura der uralten Landschaften. Die Steine erscheinen als Monumente der Dauer im schmerzhaften Kontrast zur Fragilität eines menschlichen Lebens. Orte erinnern sich, auch wenn Menschen es nicht mehr können.
Dabei bleibt Fiona Robertsons Ton stets klar, klug und wohltuend unsentimental. Die Autorin verbindet Archäologie, Folklore und persönliche Erinnerungen zu einem Essay über Dauer und Vergänglichkeit. Die Steine sind nicht nur mystische Kulisse, sondern Orte, an denen sich Zeit verdichtet, stille Zeugen menschlicher Hoffnungen, Verluste und Sehnsüchte. „Stone Lands“ zeigt eindrucksvoll, wie Landschaften Erinnerungen über Generationen hinweg bewahren und warum Menschen seit Jahrtausenden immer wieder zu ihnen zurückkehren. Sabine Delorme
Fiona Robertson:
Stone Lands.
Aufbau Verlag. 400 S., 28 €





