Das Risiko für Lungenkrebs ist bei Raucherinnen doppelt so hoch wie bei männlichen Rauchern. Das ist das Ergebnis einer zehnjährigen Studie amerikanischer Mediziner um Claudia Henschke vom Cornell-Zentrum für Medizin in New York. Über ihre Arbeit berichteten die Wissenschaftler auf dem Jahrestreffen der Radiologischen Gesellschaft von Nordamerika in Chicago (USA).
Die Forscher hatten die Lungen von etwa dreitausend Männern und Frauen über vierzig Jahren, die in ihrem Leben schon geraucht hatten, mithilfe von Computertomographen ( CT) untersucht. Bei Frauen hatten sich deutlich häufiger kleine Tumorknoten gebildet, die zu Krebs führen können, als bei Männern, zeigte sich bei den Tests. Das Krebsrisiko erhöhte sich zudem, je älter die Raucherinnen und Raucher waren und je mehr sie rauchten. Warum das Risiko für Frauen höher ist als für Männer, sei allerdings noch nicht bekannt, erklärt Henschke.
Nach Angaben der Amerikanischen Krebsgesellschaft Amerikanische Krebsgesellschaft tötet Lungenkrebs mehr Frauen und Männer als jede andere Krebsart. Seit 1987 sterben jährlich sogar mehr Frauen an Lungenkrebs als an Brustkrebs.
ddp/bdw – Sandra Saladin
Das Risiko für Lungenkrebs ist bei Raucherinnen doppelt so hoch wie bei männlichen Rauchern. Das ist das Ergebnis einer zehnjährigen Studie amerikanischer Mediziner um Claudia Henschke vom Cornell-Zentrum für Medizin in New York. Über ihre Arbeit berichteten die Wissenschaftler auf dem Jahrestreffen der Radiologischen Gesellschaft von Nordamerika in Chicago (USA).
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